Die SP Alttoggenburg hat an ihrer Hauptversammlung vom 22. Mai 2026 Dominik Agosti als Kandidaten für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Lütisburg nominiert. Die Ersatzwahl findet am 14. Juni 2026 statt.
Nomination Dominik Agosti
Die an der Hauptversammlung versammelten Mitglieder der SP Alttoggenburg haben ihr Mitglied Dominik Agosti einstimmig für die Ersatzwahl in den Gemeinderat Lütisburg nominiert. Dominik Agosti,
Jahrgang 1976, lebt seit 2011 in Lütisburg Station. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern im Alter von 10, 13 und 15 Jahren. Dominik Agosti verfügt über eine breite fachliche und
berufliche Erfahrung. Er ist ausgebildeter Schreiner, Polizist und Sozialpädagoge FH und arbeitet heute in einem 80-Prozent-Pensum als Mitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region
Zürichsee-Linth. Zuvor war er während 10
Jahren als Geschäftsführer tätig und kennt daher auch die unternehmerische Seite.
Mit seiner Kandidatur verfolgt Dominik Agosti das Ziel, Brücken zu bauen und Vielfalt in der politischen Vertretung zu bieten. Er ist sich gewohnt, Verantwortung in anspruchsvollen Situationen zu
übernehmen und unterschiedliche Interessen und Perspektiven sorgfältig abzuwägen. Dominik Agosti zeichnet sich durch seine offene, reflektierte und lösungsorientierte Art aus. Er hört zu, denkt
mit und voraus und behält dabei stets das Verbindende und das grosse Ganze im Blick. Aus Sicht der SP Alttoggenburg ist Dominik Agosti die bestmögliche Verstärkung und Ergänzung für den
Gemeinderat Lütisburg. Seine Kandidatur wird auch von "Die Mitte Lütisburg" unterstützt.
Stimmfreigabe für die Ersatzwahl in den Gemeinderat der Gemeinde Kirchberg
Auch die Ersatzwahl in den Gemeinderat Kirchberg wurde an der Hauptversammlung thematisiert. Der Vorstand der SP Alttoggenburg hat im Vorfeld des ersten Wahlgangs Gespräche mit Christoph Kauz (die Mitte) und Myriam Scheidegger (parteilos) geführt. Beide Persönlichkeiten hinterliessen in den Gesprächen einen engagierten und kompetenten Eindruck. Im ersten Wahlgang sprach die SP Myriam Scheidegger ihre Unterstützung aus. Für den zweiten Wahlgang beschloss sie Stimmfreigabe.
Abstimmung zum Kinderbetreuungsgesetz
Neben den statutarischen Geschäften beschäftigte sich die SP Alttoggenburg an ihrer Hauptversammlung zudem mit der kantonalen Abstimmung vom 14. Juni 2026. Der Kanton beabsichtigt, das
Vergünstigungssystem für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung einheitlicher zu gestalten. Da im Kantonsrat die SVP- und EDU-Fraktion das Ratsreferendum ergriffen haben, kommt es zur
Abstimmung über das Gesetz über Beiträge für die familien- und schulergänzende
Kinderbetreuung. David Mächler, Vorstandsmitglied der SP Alttoggenburg und Geschäftsführer der
Kita Mühleli Toggenburg, die an drei Standorten in Toggenburg Betreuungsangebote vom Baby- bis ins Schulalter anbietet, ordnete die Vorlage in einem informativen und praxisnahen Referat ein.
Die Gruppierung „Pro Lebensraum Kirchberg“ hat die SP Alttoggenburg aufgefordert, zum geplanten Windpark in Kirchberg Stellung zu beziehen. Die SP Alttoggenburg nutzt diese Gelegenheit gerne, um sich zum laufenden Prozess zu äussern.
Die SP Alttoggenburg unterstützt die Idee eines Windparks grundsätzlich
Die Windenergie ist unerlässlich, um den Schweizer Strombedarf – insbesondere im kritischen Winterhalbjahr – zu decken, die Klimaziele zu erreichen und das Land langfristig unabhängiger von ausländischen Energieträgern zu machen. Selbstverständlich begrüsst auch die SP eine gründliche Abklärung, diese ist im Bewilligungsverfahren des Kantons vorgesehen. Auch eine 2024 in Kirchberg eingereichte Petition fordert dies. Aus Sicht der SP Alttoggenburg läuft das Verfahren bisher formal absolut korrekt. Der Gemeinderat verhält sich angemessen neutral, agiert transparent und informiert die Bevölkerung laufend. Im kantonalen Prozess ist ein Mitwirkungsverfahren durch die Bevölkerung vorgesehen.
Politischer Prozess läuft korrekt
Dass die Gegenseite, allen voran die Gruppierung „Pro Lebensraum Kirchberg“, nicht akzeptieren will, dass der gesetzlich vorgegebene Prozess nur wenig Spielraum für eine Mitbestimmung durch den Gemeinderat vorsieht, führt immer wieder zu aufwändigen, aber schlussendlich ergebnislosen Auseinandersetzungen. Die Schweizer und die St.Galler Bevölkerung hatten bereits mehrfach auf nationaler und kantonaler Ebene die Gelegenheit, sich an der Urne zur Energiepolitik zu äussern. Der wiederholte Vorwurf, der jetzige Prozess werde ungenügend demokratisch und intransparent geführt, greift daher zu kurz. Auch die wiederholten, penetranten Störaktionen an öffentlichen Anlässen fördern einen konstruktiven Dialog keineswegs. Eine kritische Haltung zur Windenergie ist durchaus legitim. Wer sich jedoch auf der Homepage von „Pro Lebensraum Kirchberg“ umsieht, stellt schnell fest, dass die Gruppierung zumindest eine offenkundige Nähe zu Klimaleugnern und wissenschaftsfernen Behauptungen aufweist. Insbesondere wird dort mehrfach auf die Organisation EIKE verwiesen, die unbestreitbar der Klimaleugner-Bewegung zuzuordnen ist.
Die Bevölkerung wird nach den laufenden Abklärungen und sobald ein erstes konkretes Projekt vorliegt, im offiziellen Vernehmlassungsverfahren die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen. Zu diesem Zeitpunkt wird sich selbstverständlich auch die SP Alttoggenburg nochmals intensiv mit den Details auseinandersetzen. Dabei gilt es dann insbesondere, den Aspekten des Naturschutzes und einer echten Bürger*innen-Beteiligung Rechnung zu tragen.
Die SP Alttoggenburg bekennt sich klar zum Erhalt des Hallenbads Bütschwil. Das Hallenbad ist für das Schulschwimmen unverzichtbar und stellt gleichzeitig ein zentrales Sport- und Freizeitangebot für die Bevölkerung der Region dar. Aus Sicht der SP Alttoggenburg muss alles darangesetzt werden, diese wichtige Infrastruktur langfristig zu sichern.
Variante Sanierung und Erweiterung
Die SP Alttoggenburg spricht sich für die Variante Sanierung und Erweiterung aus. Eine reine Ertüchtigung eines Baus aus den 1980er-Jahren greift zu kurz. Die dringend notwendige Sanierung soll genutzt werden, um das Hallenbad zeitgemäss und massvoll zu erweitern und damit zukunftsfähig zu machen. Nur mit einer Erweiterung können bestehende Defizite – insbesondere das fehlende Angebot für Kleinkinder – behoben werden.
Bevölkerung deutlich gewachsen
Die Bevölkerung in den Zweckverbandsgemeinden ist seit der Eröffnung des Hallenbads im Jahr 1978 deutlich gewachsen. Entsprechend braucht es heute mehr Wasserfläche, nicht weniger. Die Mehrkosten
für die Erweiterung bewegen sich aus Sicht der SP Alttoggenburg in einem vertretbaren Rahmen und stehen in einem guten Verhältnis zum zusätzlichen Nutzen für Schulen, Familien und die gesamte
Bevölkerung.
Sparmassnahmen am falschen Ort lehnt die SP Alttoggenburg ab. Weder bei der notwendigen Asbestsanierung noch bei zentralen Angebotsbestandteilen wie dem Sport-Café oder einem Sauna-Angebot sollte
gespart werden. Diese Elemente tragen zur Attraktivität des Hallenbads und zur Reduktion des laufenden Betriebsbeitrags bei. Die SP Alttoggenburg sieht entsprechend kein wesentliches
Sparpotenzial.
Investitionen ins Hallenbad Bütschwil sinnvoll
Die SP Alttoggenburg ist sich bewusst, dass die Kosten für die Sanierung und Erweiterung hoch sind und es eine Herausforderung sein wird, eine Mehrheit der Bevölkerung in allen
Zweckverbandsgemeinden zu überzeugen. Entsprechend braucht es viel Überzeugungsarbeit aller Beteiligten. Den Bürgerinnen und Bürgern muss aufgezeigt werden, dass es um eine sinnvolle Investition
mit einer vernünftigen und massvollen Erweiterung geht, die wir uns zugunsten von uns allen und der nächsten Generation leisten sollten.
Januar 2026 - Im März 2026 wählt die Gemeinde Kirchberg ein neues Mitglied in den Gemeinderat. Die SP Alttoggenburg hat die Kandidaturen geprüft und spricht sich nach persönlichen Gesprächen klar für die parteilose Myriam Scheidegger aus.
Die Ersatzwahl wird nötig, da die bisherige Gemeinderätin Dominique Dupont zur neuen Schulpräsidentin gewählt wurde. Der Vorstand der SP Alttoggenburg nutzte die Gelegenheit, um mit Christoph Kauz (Die Mitte) und Myriam Scheidegger (parteilos) ausführliche Gespräche zu führen. Die SP dankt beiden Kandidierenden für ihre Bereitschaft, dieses verantwortungsvolle Amt für die Gemeinde übernehmen zu wollen.
Kompetenzen in Bildung und Integration im Fokus
In den Gesprächen hinterliessen beide Persönlichkeiten einen engagierten und kompetenten Eindruck. Nach sorgfältiger Abwägung hat sich der Vorstand der SP Alttoggenburg entschieden,
Myriam Scheidegger zur Wahl zu empfehlen.
„Ausschlaggebend ist für uns ihre ausgewiesene Erfahrung in den Bereichen Bildung und Integration“, so der Vorstand. „Mit diesen Schwerpunkten bringt sie wertvolle zusätzliche Perspektiven und Fachkompetenzen in den Gemeinderat ein, von denen die gesamte Gemeinde profitieren wird.“
Soziale Gerechtigkeit als gemeinsames Ziel
Neben ihrer fachlichen Qualifikation überzeugte Myriam Scheidegger die SP durch ihre Wertehaltung. Des Weiteren ist der SP Alttoggenburg wichtig, dass die persönliche Perspektive als Frau und
berufstätige Mutter im Gemeinderat noch besser vertreten ist. Der Vorstand ist überzeugt, dass Myriam Scheidegger sich mit grossem Engagement für die soziale Gerechtigkeit und den
gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kirchberg einsetzen wird. Damit vertritt sie zentrale Anliegen, die für die SP Alttoggenburg von entscheidender Bedeutung sind.
Mai 2025 - Bei der SP Alttoggenburg weht der Wind der Veränderung. An der Hauptversammlung vom
9. Mai 2025 im Restaurant Schäfli in Bütschwil ist der langjährige und verdiente
Parteipräsident Stefan Diener nach neun Jahren engagierten Wirkens von seinem Amt
zurückgetreten.
Mit Stefan Diener hat auch Natascha Wetter ihren Rücktritt aus dem Vorstand bekannt gegeben, da sie im Sommer aus dem Toggenburg wegzieht. Ebenso verlässt Petra Kohler den Vorstand der SP
Alttoggenburg. Sie will sich verstärkt anderen Engagements widmen. Erfreulicherweise konnte mit der Wahl von Samuel Renold der Vorstand wieder auf vier
Personen ergänzt werden. Das Präsidium bleibt jedoch vorerst vakant.
In seiner letzten Hauptversammlung blickte Stefan Diener anhand von Fotos und Auszügen aus seinem Notizbuch auf seine Amtszeit zurück. Sein Fazit fällt durchzogen aus: Während die SP
Alttoggenburg konstant gewachsen ist, gestaltete es sich zunehmend schwierig, die Mitglieder zu erreichen und zur Mitarbeit zu motivieren. So musste der Parteipräsident fast immer selbst zum
Hammer greifen und in unzähligen Stunden Plakate aufstellen. Auch zu denken, gibt ihm der raue Wind, der einem in der Politik teilweise entgegenschlägt. So waren die Hakenkreuze auf den
Wahlplakaten ein absoluter Tiefpunkt.
Stefan Diener war angetreten, um das Toggenburg zu einem gerechteren und besseren Ort für alle zu machen, wo man sich mit Respekt begegnet und etwas bewegen kann – für ein Toggenburg des
Miteinanders statt des Gegeneinanders. Auch wenn er nicht alles erreichte, was er sich bei seinem Amtsantritt vorgenommen hat, so freut es ihn doch, dass sich die SP im
unteren Toggenburg als politische Kraft etablieren konnte. Er endet seinen Rückblick mit einem Aufruf an alle Mitglieder und Sympathisanten, sich für ein besseres Toggenburg einzusetzen und
hofft, dass sich jemand findet, der bereit ist, das Gesicht der SP Alttoggenburg zu sein.
Stefan Diener und die beiden weiteren ausscheidenden Vorstandsmitglieder Petra Kohler sowie Natascha Wetter wurden für ihre wertvolle Arbeit gebührend geehrt und verabschiedet. Eine besondere Ehrung erfuhr zudem Claudia Wetter, die als höchste Richterin des Kantons in den Reihen der SP Alttoggenburg vertreten ist. Ihre Wahl zur Präsidentin des Kantonsgerichts im Dezember 2024 hat die Sektion mit grosser Freude aufgenommen und entsprechend gewürdigt.
Im Anschluss an die Hauptversammlung referierte Olivier Waldvogel von suisseéole zum Thema Windkraft. Er zeigte auf, dass Windenergie in der Schweiz einen bedeutenden Beitrag zur Stromversorgung
leisten kann. Gerade im Winter, wenn Wasserkraft und Solarenergie weniger Energie liefern und der Bedarf besonders gross ist, produziert die Windenergie
zuverlässig Strom und hilft, sicher durch den Winter zukommen. Ein grosser Vorteil der Windenergie ist zudem ihre Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Ein Blick ins nahe Ausland zeigt, wie es
geht. Dort produzieren bereits rund 8000 Windanlagen Strom. In der Schweiz sind es erst deren 47, und der Ausbau kommt nur schleppend voran. Olivier Waldvogel erläuterte ausserdem das
Bewilligungsverfahren im Kanton St.Gallen und informierte über den Stand der Windenergieprojekte im Toggenburg. Es bleibt zu hoffen, dass auch im Energietal Toggenburg bald ein Wind der
Veränderung weht und zuverlässig ökologische Energie produziert.
Mai 2025 - Seit 2019 ist unsere Genossin Claudia Wetter hauptamtliche Kantonsrichterin. Per Anfang 2025 wählte der Kantonsrat sie zur Präsidentin des Kantonsgerichts. Als erfahrene Richterin wird
Claudia das Kantonsgericht bis Mitte 2027 präsidieren.
Als Präsidentin ist sie nicht nur oberste Richterin in der Zivil- und Strafjustiz im Kanton St. Gallen, sondern auch Brückenbauerin zwischen Recht und Gesellschaft, zwischen Gesetz und
Gerechtigkeit. Claudia steht für eine Justiz, die fest im Boden des Rechts steht und dennoch mit wachem Blick auf die Entwicklungen unserer Zeit reagiert. Im Tagblatt ist ein Zitat von ihr zu
finden: «Manchmal wäre es sinnvoller, die Menschen würden miteinander reden, statt vors Gericht zu gehen.»
Die SP Alttoggenburg ist froh und auch ein wenig stolz, Claudia Wetter in ihren Reihen zu wissen und wünscht ihr alles Gute bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben.
Mai 2025 - Das Thema Windkraft ist in den Gemeinden Kirchberg und Mosnang aktuell in aller Munde. Dies, weil der Kanton das Gebiet Hamberg/Alvensberg als Eignungsgebiet für Windkraft eingestuft hat. Aus diesem Anlass wird Olivier Waldvogel von suisseéole (https://suisse-eole.ch) am Freitag, den 8. Mai, einen öffentlichen Vortrag über die Windenergie halten. Der Vortrag findet statt am Freitag, den 9. Mai, um 20:15 Uhr im Restaurant Schäfli in Bütschwil (Google Maps).
Die SP Alttoggenburg hat sich im Rahmen ihrer Vorstandssitzung mit den Kommunalwahlen auseinandergesetzt und sich in den Gemeinden Lütisburg und Bütschwil für Wahlempfehlungen entschieden.
Juli 2024 - In der Gemeinde Lütisburg schlägt die SP Alttoggenburg die bisherige Schulrätin Barbara Erni Kuhn (SP), wissenschaftliche Mitarbeiterin, zur Wiederwahl vor. In den vergangenen Jahren hat sich Barbara Erni mit ihrer konstruktiven und engagierten Arbeit als kompetente Schulrätin etabliert. Sie will sich weiterhin für eine Schule einsetzen, die für alle gute Rahmenbedingungen fürs Lernen und Lehren bietet. Als berufstätige Mutter mit drei Kindern ist ihr ausserdem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig.
Für das Gemeindepräsidium unterstützt die Partei den Vorschlag der Findungskommission, in welcher sie mit FDP, SVP und «Die Mitte», mitwirkte. Sie empfiehlt Katharina Meier (FDP), Redaktorin in Teilzeit beim «Kirchenboten» und freiberufliche Bauhistorikerin, zur Wahl.
Auch in Bütschwil beteiligte sich die SP Alttoggenburg am Auswahlverfahren für die mögliche Besetzung des Schulpräsidiums und unterstützt die vorgeschlagene Kandidatin Petra D’Intino (Die Mitte), Co-Personalleiterin des Departements Schule und Sport bei der Stadt Winterthur.
In Kirchberg wird David Mächler (SP), Erwachsenenbildner, Geschäftsführer der KITA Mühleli in Bazenheid und bisheriger Schulrat, nicht mehr zur Kommunalwahl antreten. Er hat sich aus beruflichen und privaten Gründen entschieden, auf eine Kandidatur als Gemeinderat zu verzichten.

Die SP Alttoggenburg hat im Rahmen ihrer Hauptversammlung von Freitag, 15. März 2024 die Kandidierenden für die Kommunalwahlen nominiert. Im Weiteren ermöglichte der Lichtensteiger Stadtpräsident Mathias Müller einen Einblick in die Dynamik des «Städtchens».
März 2024 - Prägten das vergangen Parteijahr die National- und Kantonsratswahlen das Geschehen, wie Stefan Diener, Präsident der SP Alttoggenburg an der Hauptversammlung (HV) im Rössli Dietfurt festhielt, stehen auch 2024 Wahlen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Neben dem zweiten Wahlgang für die St. Galler Regierungsratswahlen mit der SP-Kandidatin Bettina Surber, konzentriert sich die SP Alttoggenburg auf die Kommunalwahlen vom September.
In der Gemeinde Lütisburg stellt sich die bisherige Schulrätin Barbara Erni Kuhn, wissenschaftliche Mitarbeiterin, wieder zur Wahl. Sie hat sich in den vergangenen Jahren mit ihrer konstruktiven und engagierten Arbeit als kompetente Schulrätin etabliert. Sie will sich weiterhin für eine Schule einsetzen, die für alle gute Rahmenbedingungen fürs Lernen und Lehren bietet. Als berufstätige Mutter mit drei Kindern ist ihr ausserdem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig.
Kirchberg wählt im Herbst erstmals keinen Schulrat mehr, sondern nur noch den Gemeinderat mit seinen neuen Mitgliedern, welcher die Bildungskommission bestellt. David Mächler, Erwachsenenbildner und Geschäftsführer der KITA Mühleli in Bazenheid und bisheriger Schulrat, möchte auch in Zukunft an einer moderne Gemeinde Kirchberg mit einer professionell geführten Schule mitwirken und stellt sich zur Wahl als Gemeinderat. Auch er blickt auf eine erfolgreiche Tätigkeit als Schulrat zurück. In jüngster Zeit ist insbesondere die Eröffnung des Familienzentrums Neugasse in Bazenheid zu erwähnen, für dessen Realisierung er sich massgeblich engagierte.
Die SP-Alttoggenburg nominierte die beiden Kandidierenden einstimmig und mit grossem Applaus und lanciert damit den Wahlkampf für die Kommunalwahlen.
Mini.Stadt
Im Anschluss an statuarische Geschäfte und Nomination war der Stadtpräsident von Lichtensteig, Mathias Müller, zu Gast an der HV. Er vermittelte einen Einblick in die Dynamik des Städtchens, das sich durch zahlreiche innovative Projekte im Bereich der Kultur, der Ökologie oder der Belebung des öffentlichen Raumes auszeichnet. Beispiele dafür sind die Genossenschaft Zeitgut, das Macherzentrum, das Rathaus für Kultur, das Familienzentrum, Natur Flooz und vieles mehr. Wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Entwicklung ist nach Ausführungen von Mathias Müller ein echter partizipativer Prozess mit der Bevölkerung, der, angestossen 2013, in die Strategie «Mini.Stadt» mündete und kontinuierlich fortgesetzt wird. Die Gemeinde versteht sich dabei als «Ermöglicherin» für Ideen aus der engagierten Bevölkerung. Sie bietet Räumlichkeiten, Zugang zu Wissen, Netzwerken und Infrastruktur und stärkt den vielen Macherinnen und Machern in Lichtensteig den Rücken (lichtensteig.ch/ministadt2025). Das Referat von Mathias Müller stiess eine angeregte Diskussion zur Rolle und zu den Chancen der Behörden und Gremien in den Gemeinden im Alttoggenburg an.
November 2023 - Die SP Toggenburg hat für die Kantonsratswahlen vom 3. März 2024 nominiert. Neben den beiden amtierenden Kantonsräten, Martin Sailer und Christian Gertsch stellen sich weitere zwanzig engagierte Bürgerinnen und Bürger zwischen 19 und 68 Jahren für die Kandidatur für den Kantonsrat zur Verfügung. Die Bandbreite der Profile reicht vom Bootsbauer über Hebamme bis hin zum Polygrafen, Sozialarbeiterin oder Gemeindepräsidenten.
Auch die Bazenheiderin Petra Kohler stellt sich zur Wahl zur verfügung. Kohler ist im Vorstand der SP Frauen des Kantons St.Gallen aktiv und Co-Leiterin der Regionalgruppe Wil-Toggenburg von Amnesty International. Beruflich ist die gelernte Chemielaborantin und Ethnologin der Uni Zürich als Erwachsenenbildnerin in Wattwil tätig.
November 2023 - Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kirchberg haben am 19. November die Gelegenheit sich zur Beteiligung der Grundeigentümer bei Bachsanierungen zu äussern. Das neue Reglement sieht eine 100% Beteiligung durch Steuergelder vor. Aber schon mit der heute geltenden Regelung übernimmt die öffentliche Hand mit mehr als 85% den Löwenanteil der Kosten welche durch Massnahmen zum Hochwasserschutz entstehen. Somit bleibt nur ein kleiner Teil der Kosten den Grundstückeigentümern welche wiederum durch die baulichen Massnahmen neben dem Hochwasserschutz auch von einer Wertsteigerung ihres Grundstückes profitieren können. Der Vorstand der SP Alttoggenburg empfindet die heute geltende Regelung als gerechte Lösung welche zudem den Gemeindehaushalt nicht mit zusätzlichen 5 Millionen belastet und empfiehlt deshalb eine Ablehnung des neuen Reglements.
Ausserdem soll nach über 30 Jahren das Gesundheitszentrum Sonnengrund in Kirchberg den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Neben zeitgemässen Veränderungen zu Wohn- und Betreuungsinfrastruktur wird durch die Verwendung von einheimischem Holz und dem Einsatz von Photovoltaik und Fernwärme auch ein Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt. Der Vorstand der SP Alttoggenburg empfiehlt diesem Umbau zuzustimmen.
22 März 2023 - Die von der Gemeinde Lütisburg im Mitteilungsblatt Nr 11/2023 publizierte Finanzplanung bis 2026 mag dort angesichts der präsentierten Zahlen etwas knapp kommentiert sein. Eine Erhöhung des Steuerfusses von 115% auf 155% lässt aufhorchen. Angesichts der anstehenden Investitionen in die Infrastruktur wie der Sanierung von Brücken, dem Bau der Mehrzweckhalle oder der anstehenden Renovation des Hallenbads wird diese Nachricht allerdings stark relativiert. Es ist wichtig und richtig, dass diese Objekte Instand gehalten, bzw. erstellt werden und die Flexibilität, welche eine Gemeinde bezüglich des Steuerfusses hat, soll genau in solchen Situationen genutzt werden. Die Bevölkerung von Lütisburg ist auf eine gute Infrastruktur angewiesen und eine gute Infrastruktur hat ihren Preis.
27. November 2022 - Bis Anfang dieses Jahres stand das ehemalige Altersheim Rosenau in Kirchberg leer. Innert weniger Tagen wurde daraus ein Zentrum für Ukrainische Flüchtlinge, welche dort nach einer emotionalen und anstrengenden Reise zur Ruhe kommen sollen, bevor sie an ihre Bestimmungsorte im Kanton weiterziehen können. Der Zivilschutz hat in Zusammenarbeit mit dem lokalen Gewerbe diesbezüglich Grossartiges geleistet. Innert Wochenfrist wurde das stillgelegte Zentrum auf Vordermann gebracht und ausgehend von einer kurzfristig organisierten ersten Informationsveranstaltung wurde in wenigen Tagen aus der Kirchberger Bevölkerung heraus eine Freiwilligenhilfe aufgebaut. Der Hausdienst und die Abgabe von Kleidern, Spielzeugen oder IT-Geräten konnten so unbürokratisch organisiert werden. Das Zentrum ist von Anfang an verankert im Dorf und in der Gemeinde. Die Zahl von über 22'000 gespendeten Kleidungsstücken oder 2’500 Stunden geleisteter Freiwilligenarbeit ist beeindruckend. Die Bevölkerung der Gemeinde Kirchberg hat die Herausforderung angenommen, und sie hat sie mit Bravour gemeistert. Sogar schweizweit wurde über dieses einmalige Projekt berichtet.
An der Informationsveranstaltung vom 21. November der Gemeinde, des TISG (Trägerverein Integrationsprojekte St. Gallen) und der Freiwilligenhilfe Kirchberg informierte nun aber Gemeindepräsident Roman Habrik die Öffentlichkeit darüber, dass der Gemeinderat entschieden hätte, das Flüchtlingszentrum per Ende März 2023 zu schliessen. Als Begründung gibt er an, dass die Auslastung nur noch 50% betrage und durch die Aufnahme von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen aus anderen Ländern und Resettlement-Flüchtlingen, sei die Rosenau fast zu einem normalen Flüchtlingszentrum geworden sei. Ausserdem hätte die Gemeinde ihre Schuldigkeit getan. Nun sollten andere Gemeinden ihren Beitrag leisten.
Dies also die Überlegungen des Kirchberger Gemeinderats, ungeachtet der Tatsache, dass Europa momentan die grössten Flüchtlingsbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Expertinnen erwarten aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und dem einziehenden Winter eine Zunahme von Menschen auf der Flucht und damit eine weitere Verknappung des schweizweiten Angebotes an Unterkünften. Durch die vom Kirchberger Gemeinderat verlangte Schliessung steht dem Kanton St. Gallen nun auch die Rosenau nicht mehr zur Verfügung für die Unterbringung der vom Bund zugewiesenen Menschen.
Selbst ohne auf den moralischen Aspekts des Entscheids des Kirchberger Gemeinderats einzugehen zu müssen kann man sich fragen: Wieso plötzlich diese Dringlichkeit? Was hat die politische Gemeinde zu verlieren, wenn TISG genügend Zeit für das Finden und Einrichten einer Alternative eingeräumt wird? Es bestehen aktuell keine zeitnahen Pläne für eine Um- oder Zwischennutzung der Rosenau. Zudem ist die politische Gemeinde weder Inhaberin noch Betreiberin der Liegenschaft. Es entstehen der Gemeinde also nicht einmal Kosten. Und vor allem: Sie hat dadurch auch keinerlei rechtliche Legitimation, die Schliessung des Zentrums zu verlangen.
Als Konsequenz wird also ab April 2023 ein Gebäude, in welchem mit viel Einsatz von Freiwilligen und dem Zivilschutz eine komplette Infrastruktur für Flüchtende erstellt wurde, leer stehen. Am Ende verlieren Alle: Die Flüchtlinge verlieren ein temporäres Zuhause, die Helferinnen und Helfer der Freiwilligenhilfe Kirchberg werden durch den plötzlichen Entscheid vor den Kopf gestossen, Mitarbeitende der Rosenau werden sich eine neue Stelle suchen müssen und der Gemeinderat büsst an Glaubwürdigkeit ein.
Rechnen wir dem Gemeinderat hoch an, dass er sich dieses Frühjahr für den Aufbau eines solchen Flüchtlingszentrums eingesetzt hat. Ohne ersichtliche Not hat er nun aber einen Entscheid gefällt, welcher dieses Projekt, das eine riesige Solidaritätswelle in unserer Gemeinde ausgelöst hatte, mit einem Schlag beenden wird; mit fadenscheinigen Argumenten und wider jede Spur von Menschlichkeit.
Der Bundesrat muss jetzt handeln! Unterzeichne den Appell für eine klare Stellungnahme der Schweiz zum Einmarsch der russischen Truppen in der Ukraine!
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Ignazio Cassis
Sehr geehrter Gesamtbundesrat
Was wir in diesen Stunden tief betroffen miterleben müssen, ist der kriegerische Angriff eines autoritären Machthabers auf Frieden, Völker- und Menschenrecht. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die darunter leiden. Für sie müssen wir bedingungslos einstehen. Alle Handlungen der Schweizer Regierung dürfen zu diesem kritischen Zeitpunkt nur ein Ziel haben: ein sofortiges Ende der russischen Invasion.
Vor diesem Hintergrund lässt es uns fassungslos zurück, dass der Bundesrat heute Nachmittag entschieden hat, sich den EU-Sanktionen gegen das Putin-Regime nicht vollumfänglich anzuschliessen. Als wichtigster Rohstoffhandelsplatz und bedeutende Finanzdrehscheibe für russische Konzerne und Oligarchen, darf die Schweiz nicht abseitsstehen. Wenn Wladimir Putin und die russische Elite unser Land weiterhin zur Umgehung von Sanktionen benutzen können, rückt Frieden noch weiter in die Ferne.
Das können wir nicht geschehen lassen. Wir appellieren daher an Sie, den Bundesrat: Tragen Sie die Sanktionen ausnahmslos mit und übernehmen Sie in diesen entscheidenden Stunden Verantwortung für den Frieden in Europa.
Mit besorgten Grüssen,
Cédric Wermuth, Mattea Meyer
Co-Präsidium SP Schweiz

Im Vorfeld der von der Gemeinde Kirchberg organisierten Informationsveranstaltung zur Gemeindereform vom Donnerstag, 27. Januar 2022 trafen sich die örtlichen Parteipräsidenten von Die Mitte, SP und SVP zum Austausch. Hintergrund waren die von der Gemeinde im Gmeindsblatt 01/2022 vorgestellten Organisationsmodelle welche der Stimmbevölkerung im September zur Abstimmung vorgelegt werden sollten. Die drei Parteien sehen darin den von der Bevölkerung erteilten Auftrag an die Gemeinde, eine Vorlage zur zukünftigen Führungs- und Behördenstruktur der Einheitsgemeinde auszuarbeiten, nur bedingt erfüllt. Erkenntnisse aus dem Mitwirkungsverfahren flossen nur wenig in die vorgeschlagenen Optionen ein und die zukünftige Grösse und Komplexität der Gemeinde Kirchberg verlangen nach einer stärkeren Anpassung der Organisationsform.
Die drei Parteipräsidenten Stefan Diener (SP), Linus Thalmann (SVP) und Simon Rutz (Die Mitte) erarbeiteten deshalb eine auf einem Ressortsystem basierende Organisationsstruktur als Diskussionsgrundlage. Diese soll von der Gemeinde und den Parteien in den nächsten Wochen als weitere Option in Betracht gezogen und bei Bedarf weiter ausgearbeitet werden.
Der Gemeinderat wurde über das Vorgehen informiert und darum gebeten, während der virtuell durchgeführten Informationsveranstaltung den Parteien die Möglichkeit zu geben den Vorschlag zu präsentieren. Diesem Begehren wurde stattgegeben.
14. Juni 2021 - 54% der Kirchberger Stimmbevölkerung lehnt die Schulraumerweiterung und den Neubau der Mehrzweckhalle Sonnenhof ab. Ein Resultat welches die SP Alttoggenburg nicht nur erstaunt und enttäuscht, sondern auch aufhorchen lässt. Natürlich hätte sich auch die SP ein frischeres und innovativeres Projekt gewünscht. Aber die Ablehnung zu einem solch späten Planungszeitpunkt ist mit hohen Kosten und einer grossen Verzögerung der Erweiterung des Schulraums und dem Bau der Mehrzweckhalle verbunden. Ob das im Sinne der ablehnenden Mehrheit ist? Vielmehr könnte diese erneute Versenkung eines durch Gemeinde- und Schulrat forciertes Projekt als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden. Eine laute Forderung nach agilerer Führung, besserer Kooperation zwischen den Gremien und einer Politik welche sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert. Der Gemeinderat hat sich in jüngster Vergangenheit z.B. mit den Diskussionen rund um die Schule Dietschwil oder der erneuten Verzögerung der Gemeindereform nicht im besten Licht präsentiert. Die SP Alttoggenburg erwartet, dass Gemeinde- und Schulrat nun auf die Bevölkerung im Allgemeinen und die Vertreter:innen von Vereinen, Eltern und Parteien im Speziellen zugeht, um ein Projekt zu entwerfen, welches den Ansprüchen nicht nur genügt sondern auch gefällt.
Das Nein zur Schulraumerweiterung darf für den Gemeinderat nicht bloss ein Denkzettel sein. Es ist ein Weckruf und es bleibt zu hoffen, dass die neuen Mitglieder im Gemeinderat sich ihrer Aufgabe bewusst sind und für die bisherigen Mitglieder in Zukunft eine Orientierungshilfe sein können.
28. Februar 2021 - Nur weil die Hauptversammlung der SP Sektion Alttoggenburg vom Freitag 26. Februar über Zoom durchgeführt wurde, heisst das noch lange nicht, dass auf den Apéro verzichtet werden musste. Im Vorfeld der diesjährigen HV verteilte der Vorstand persönlich ein Apéro-Kit, bestehend aus Bier und Knabbereien, an sämtliche Mitglieder. Dies war wohl mit ein Grund, warum Sektionspräsident Stefan Diener dieses Jahr weit mehr Teilnehmer*innen zur HV begrüssen durfte als die Jahre zuvor. Vielleicht lag es aber auch am attraktiven Programm, das geboten wurde. Der Gastreferent Roman Niedermann, Leiter der Geschäftsstelle des Vereins für soziale Kohäsion und Gemeinwohl, ermöglichte einen Einblick in die Gemeinwohl-Ökonomie. Ein alternatives Wirtschaftsmodell, welches nach wie vor auf Wettbewerb beruht, jedoch nicht nur Wachstum und Gewinn zum Ziel hat sondern das Gemeinwohl. Unternehmen und Gemeinden sollen in der Gemeinwohlökonomie Transparenz über ihre ökologischen und sozialen Standarts herstellen und für ethisches und ökologisches Handeln belohnt werden. Ein Vision ganz im Sinne der SP.
An der eigentliche Hauptversammlung schaute Präsident Diener auf ein ereignisreiches Jahr, mit grosser Beteiligung der Sektion sowohl an den Kantonsrats- wie auch an den Kommunalwahlen, zurück. Mit der Bestätigung von Schulrat David Mächler in Kirchberg und dem neuen Sitz von Barbara Erni im Schulrat Lütisburg waren die Kommunalwahlen ein Erfolg auch wenn sich das Wahlkampagnenteam natürlich mehr erhofft hätte. Auf einen Einzug der SP in den Gemeinderat Kirchberg muss sich die Bevölkerung mindestens bis zu den nächsten Wahlen gedulden.
Der Vorstand schaut denn auch zuversichtlich in die Zukunft. Die Sektion könne sich nämlich über einen konstanten Mitgliederzuwachs freuen und die Mitgliederzahl hat 2020 ein Rekordhoch erreicht. Ein klares Signal, dass die Arbeit in der Bevölkerung wahrgenommen wird und beste Voraussetzungen dafür, dass die SP Alttoggenburg für kommende Wahlen eine gute Auswahl an Kandidierenden präsentieren kann.
29. November 2020 - Für die SP bleibt in Kirchberg alles beim Alten: David Mächler wird weiterhin als Schulrat tätig sein während Nadja Bösiger-Wäckerlin den Sprung in den Gemeinderat leider nicht geschafft hat. Die SP Alttoggenburg bedankt sich für das Vertrauen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, welches sie David entgegenbringen und wir versprechen, dass wir uns auch weiterhin so gut als möglich in die Gestaltung unserer Region einsetzen werden auch wenn wir nicht direkt in die Gemeindegremien eingebunden sind.
Jetzt ist vor allem der neue Gemeinderat unter der Führung des Gemeindepräsidenten Roman Habrik gefordert, welcher in den nächsten vier Jahren beweisen muss, dass er die Unzufriedenheit der Bevölkerung ernst nimmt und künftig eine Politik betreibt welche auf die Bedürfnisse der Gemeinde eingeht. Die Abwahl des bisherigen Gemeinderates Linus Calzaferri und bedenkliche 52% der Stimmen für einen amtierenden Gemeindepräsidenten ohne Gegenkandidaten sollten eigentlich Ansporn genug sein.
Bei den Kommunalwahlen wurde Barbara Erni Kuhn mit dem besten Ergebnis der Neukandidierenden in den Schulrat von Lütisburg gewählt! Herzliche Gratulation und vielen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, welche dieses tolle Resultat ermöglicht haben!
In Kirchberg schaffte es leider niemand der Kandiderenden der SP im ersten Wahlgang. Während es bei der Wahl in die Geschäftsprüfungskommission (Genusan Sivananthan) und den Gemeinderat (Nadja Bösiger-Wäckerlin und Stefan Diener) aufgrund der schwierigen Ausgangslage wenig überrascht, dass die Kandidierenden vorerst auf die hinteren Ränge verwiesen wurden so ist die Nicht-Wahl des bisherigen Schulrats David Mächler doch eine grosse Enttäuschung.
Die SP Alttoggenburg ist aber zuversichtlich, dass der zweite Wahlgang für die beiden nochmals antretenden Nadja Bösiger-Wäckerlin und David Mächler den Einzug in Gemeinderat und Schulrat bedeuten wird.
Wir bedanken uns bei allen Kandidierenden und allen Unterstützerinnnen und Unterstützern.
Barbara Erni Kuhn
Schulrätin (neu)
Lütisburg
David Mächler
Schulrat (bisher)
Bazenheid
Genusan Sivananthan
GPK (neu)
Bazenheid
Nadja Bösiger-Wäckerlin
Gemeiderätin (neu)
Kirchberg
Stefan Diener
Gemeinderat (neu)
Bazenheid
Die SP Alttoggenburg freut sich, für die Kommunalwahlen vom 27. September der Wählerschaft ein Feld von ausgezeichneten Kandidatinnen und Kandiaten präsentieren zu können.
Sie haben alle die Möglichkeit, die Kandidierenden am Samstag, 15. August am Sommerfest in Bazenheid (Mühleli, Bahnhofstasse 31) kennenzulernen. Anmeldung unter Toggenburger-Köpfe.ch
Das von der rwt Regionalwek Toggenburg AG betriebene Fernwärmenetz führt einen Teil der überschüssigen Energie der Reststoffverwertungsanlage Bazenheid als Heizungsenergie zu Haushalten und öffentlichen Gebäuden in Bazenheid. Kirchberg soll nun ebenfalls an dieses Netz angeschlossen werden. Um das Projekt für alle Beteiligten attraktiv zu gestalten, will sich die Gemeinde Kirchberg mit 533'000.- CHF an den Baukosten beteiligen. Dieser Entscheid untersteht dem fakultativen Referendum. Was auf den ersten Blick nach einem teuren Geschäft für die Gemeinde erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung aber als gewinnbringende Investition. Sowohl ökonomisch wie auch ökologisch. Die Gemeinde wird einen Grossteil der öffentlichen Gebäude (Schulen, Werkhof, usw.) an das Fernwärmenetz anschliessen und spart sich so grosse Investitionen, welche spätestens beim Ersatz der bestehenden Heizungssysteme anfallen würden. Ausserdem profitiert die Gemeinde als Teilinhaberin von rwt von allfälligen Gewinnen durch den Ausbau. Umwelttechnisch ist die Fernwärme eine Technologie, welche wohl durch keine andere Energiequelle zu überbieten ist, da sie aus der Abwärme der Abfallverbrennung besteht.
Um Unsicherheiten zu klären, lud der Gemeinderat am 2. Juli zur öffentlichen Informationsveranstaltung. Dies gelang den Vertretern von Gemeinde, rwt und ZAB gut und auch die offenen Fragen der SP Alttoggenburg wurden beantwortet.
Die SP Alttoggenburg unterstützt die Anschubfinanzierung durch die Gemeinde und wird ein allfälliges Referendum nicht unterstützen.
Aus ihrer Sicht sollte die Gemeinde in Energiefragen zukünftig eine Pionierrolle einnehmen, statt der Entwicklung hinterherzuhinken. 2012 hat energietal Toggenburg ein Energiekonzept für die Gemeinde erarbeitet. Der darin enthaltene Massnahmenkatalog weist den Weg. Wäre zum Beispiel schon damals, wie vorgeschlagen, ein Energiefonds eingerichtet worden, wäre die heutige Diskussion um die 533'000.- CHF wohl müssig.
Von den neun Kandidierenden der Liste SP-Gewerkschaften-Grüne kommen drei aus der Gemeinde Kirchberg.
Wir freuen uns, dass die Sektion mit drei kompetenten Mitgliedern ins Rennen um die Kantonsratssitze steigen darf und hoffen auf Ihre Unterstützung.

Die SP Toggenburg steigt (zusammen mit der Grünen Partei) mit einer kompetenten und interessanten Liste in die Kantonsratswahlen ein:
Von 18 bis 58 Jahre alt - Von Kirchberg bis Unterwasser - 4 Frauen und 5 Männer - von der Tourismusfachfrau über den Biologen zum Sozialpädagogen - Es ist alles dabei!
Da die SP Politik für die Menschen und die Umwelt macht und darum keine Lobbyisten oder Grosskonzerne im Rücken hat, ist sie für die Wahlkampagne auf andere Unterstützung angewiesen!
Deshalb haben unsere Kandidierenden eine Spendeaktion lanciert, bei der sie 5000.- sammeln um die Sichtbarkeit im Zug, Postauto und auf Plakaten zu erhöhen.
Als Belohnung für Deine Spende, haben sich alle Kandidierenden eine Belohnung ausgedacht. So kannst Du beispielsweise aus einem Elektroeinradkurs von Martin Sailer, einem Privatkonzert von Aline Geisser oder einem Insektendinner von Stefan Diener auswählen.
Unterstütze unsere Kandidat*innen und die SP Toggenburg. Hier gehts zur Spendeaktion: